Primär progrediente Aphasie

Die primär progrediente Aphasie (PPA) ist eine degenerative Erkrankung des Gehirns, die hauptsächlich mit Störungen der Sprache und des Sprechens einhergeht. Der Ausprägungsgrad kann von sehr leichten Symptomen bis hin zu schweren Beeinträchtigungen des Kommunikationsverhaltens reichen.

Wenn Symptome auftreten, sollten diese untersucht werden.

Menschen mit PPA zeigen im Alltag Schwierigkeiten ihre Bedürfnisse zu kommunizieren, z.B. beim Telefonieren oder beim Bestellen im Restaurant. Infolgedessen neigen Betroffene dazu sich Kommunikationssituationen zu entziehen oder sozial zu isolieren.

In den frühen Stadien der Erkrankung bleiben andere kognitive Funktionen, wie Gedächtnis oder Rechenfähigkeiten erhalten.

PPA ist eine seltene Erkrankung, bei der es keine zuverlässigen Zahlen zur Auftretenshäufigkeit gibt. Die Prävalenz bemisst sich auf etwa 81/100.000 Personen im Alter zwischen 45-65 Jahren. Die Inzidenz liegt bei ca. 1,14/100.000/Jahr (Mouton et al., 2022; Ratnavalli, Brayne, Dawson, & Hodges, 2002).

Man unterscheidet drei Hauptvarianten: Die semantische (svPPA), die agrammatische/ nicht-flüssige (nfvPPA) und die logopenische (lvPPA) Variante der PPA.

Die Symptomausprägungen und -konstellationen sind individuell. Nicht jede PPA-Erkrankung kann einer Variante klar zugeordnet werden. Eine seltene Form, die primär progrediente Sprechapraxie, betrifft nur das Sprechen wohingegen die Sprache weitgehend erhalten ist.

Es gibt drei Hauptvarianten der PPA:

  • Nicht-flüssige/agrammatische PPA: verlangsamte Sprache und Schwierigkeiten, Wörter herauszubringen

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  • Logopenische PPA: Schwierigkeiten, das richtige Wort zu finden

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  • Semantische PPA: Verlust der Wortbedeutung und des allgemeinen Wissens

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  • Es gibt auch eine sehr seltene Form der Kommunikationsstörung, die speziell das Sprechen betrifft: die Primär progressive Sprechapraxie.

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Wir danken unseren geschätzten Mitarbeitern, die zur deutschen Übersetzung beigetragen haben:

  • Mira Fischer, Logopädin/Sprachtherapeutin, M.A., Sportwissenschaftlerin, B.Sc.
  • Prof. em. Dr. Adrian Danek, Professor für kognitive Neurologie

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